Die Sonderausstellung „Verkehrsregelungsschau“ fand im Rahmen der Frühjahrsmesse vom 11. bis 14. April 1926 statt. Bis zur Installation der Ampel im öffentlichen Frankfurter Raum dauerte es jedoch bis 1930. Deutschlandweit wurde die erste Verkehrsampel 1924 in Berlin installiert.
Damit markiert die erste Verkehrsampel Frankfurts, die in der Innenstadt an der Kreuzung Kaiserstraße/Neue Mainzer Straße am 7. April 1930 probeweise in Betrieb ging, den Startpunkt der elektrobetriebenen Verkehrssteuerung. Die Lichtsignalanlage wurde allerdings noch manuell von einem Verkehrspolizisten bedient mittels eines Schaltkastens auf dem Bürgersteig.
Aufgrund seines Standorts am Straßenrand konnte der Polizist den Verkehr meist gar nicht überblicken, da er stets von Scharen neugieriger Passanten umringt war. Nach einer Woche wurde daher die neue Ampel wieder abgeschaltet und auf automatischen Betrieb mit festen Zeittakten umgerüstet. Mit zunehmendem Fahrverkehr häuften sich die Unfälle auf dieser Ampelkreuzung. Da die Hängeampel nur über der Oberleitung der Straßenbahn installiert werden konnte, hing sie so hoch, dass sie gerade von ortsfremden Autofahrern oft gar nicht bemerkt wurde. Bereits im Jahr 1937 entfernte deshalb das Bauamt die Ampel wieder.
Kriegsbedingt kamen die Ampeln zur Verkehrsregelung in Frankfurt erst wieder ab 1951 zum Einsatz. In den sechziger Jahren nahm sich die Stadt Frankfurt die elektronische Zentralsteuerung ihrer Signalanlagen vor – ein Ziel, das mit der Eröffnung der neuen Verkehrsleitzentrale im Jahr 1992 erreicht wurde.
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