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Neu auf der Automechanika Frankfurt: Das Business rund um Old- und Youngtimer

06.03.2017

Messe präsentiert Werkstattbesuchern alles zum Thema Classic Cars: Teile, Reparatur-Workshops, Versicherung und Finanzierung

Sympathieträger, Markenbotschafter, Kulturgut: Klassische Fahrzeuge erfreuen sich einer großen Beliebtheit und stehen für ein Marktvolumen von rund 16 Mrd. Euro.[1] Als einzige Fachmesse beleuchtet die Automechanika Frankfurt vom 11. bis 15. September 2018 das Thema Classic Cars entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Zur internationalen Leitmesse für Ausrüstung, Teile, Zubehör, Management & Services zieht das Business rund um Old- und Youngtimer in die Halle 10.0 ein. Eine Platzierung in bester Lage in unmittelbarer Nähe zu Werkstattausrüstung, Lackierung, Instandsetzung und der Messe REIFEN, die erstmalig parallel zur Automechanika Frankfurt stattfinden wird. Mit dabei beim Thema Classic Cars sind der Zentralverband für Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) mit einen großen Angebot an Aus- und Weiterbildung. Aber auch Teile- und Lackhersteller sowie Versicherer und Anbieter von Finanzierungs-lösungen – speziell für Classic Cars – haben ihre Teilnahme bereits zugesichert.

Olaf Mußhoff, Leiter der Automechanika Frankfurt, zu den Beweggründen, das Thema aufzunehmen: „Wir wollen für alle, die historische Fahrzeuge fachgerecht reparieren und erhalten wollen, eine wertvolle Business-Plattform sein, auf der man sich umfassend informieren kann. Die Reparatur von Classic Cars kann sich für viele deutsche Werkstätten richtig lohnen, man muss nur wissen, wie man es angeht. Wir wollen Insider und Newcomer aus der ganzen Welt zusammen bringen.“

Matthias Braun, Generalsekretär des traditionsreichen Automobilclub von Deutschland (AvD) begrüßt die Initiative: „Der Club registriert die stetig wachsende Bedeutung dieses Marktes für Automobilhersteller, Werkstätten und Teilelieferanten. Die Automechanika Frankfurt ist daher die richtige Plattform, um die wirtschaftliche Relevanz von Old- und Youngtimern einer passenden Zielgruppe zu präsentieren.“

Emotionalster Markt der Automobilbranche

Classic Cars sind mehr als nur Fortbewegungsmittel: Über 4.000 Events finden in Deutschland rund um historische Fahrzeuge statt. Besitzer von Oldtimern sehen Pflege und Nutzung ihrer Fahrzeuge als leidenschaftliches Hobby und sind bereit, dafür viel Zeit und Geld zu investieren. Laut BBE-Studie geben Oldtimer-Fahrer im Durchschnitt mehr als 5.200 Euro pro Jahr und Fahrzeug aus. Über 60 Prozent des Marktvolumens sind dabei emotional geprägte Ausgaben. Auch für die Automobilbranche selbst leisten Classic Cars einen außerordentlichen Beitrag zum Image und stoßen auf ein breites Bevölkerungsinteresse.

„Neue emotionale Angebote und wirtschaftliche Lösungen für Kunden mit Fahrzeugen älter als 16 Jahre bieten eine solide Grundlage für ein zukunftssicheres Geschäft“, sagt der Autohausberater Bernd Behrens. „Fokussiertes Fachwissen und neue Dienstleistungen für den emotionalsten Markt der Mobilität.“

Treffpunkt Classic Cars: Neues Geschäftsfeld für Werkstätten

Mit rund 7,8 Millionen Fahrzeugen machen Old- und Youngtimer mehr als 14 Prozent des Gesamtbestands auf deutschen Straßen aus. Ein attraktiver Markt für Werkstätten und Autohäuser, die ihr Angebot vermehrt entsprechend ausrichten wollen. Bislang hat sich jedoch nur ein kleiner Teil als „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge“ qualifiziert. Die Auszeichnung vergibt der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) zusammen mit dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) seit 2009.

„Beim Handel mit, der Reparatur und der Restaurierung von klassischen Fahrzeugen sind Besonderheiten zu beachten, die existenzielle Risiken für die Fachbetriebe mit sich bringen können“, sagt Andreas Grimm, Prokurist und Leiter Oldtimer/Exoten bei der Württembergischen Versicherung AG. „Die Württembergische Versicherung als Spezialist und einer der Marktführer im Segment der Oldtimer- und Youngtimerversicherungen begrüßt es sehr, dass sich die Fachbesucher der Automechanika Frankfurt zukünftig kompetent in einer Halle bezüglich ihrer versicherungstechnischen Risiken beraten lassen können. Eine spezifische und umfassende Versicherungslösung kann die finanziellen Auswirkungen auf ein Minimum beschränken.“

Vergangenheit mit Zukunft - Nachwuchs ist gefragt

Die Automechanika Frankfurt bietet seit Jahren umfangreiche Aus- und Weiterbildungsangebote auf der Messe an. Im Bereich Classic Cars können sich Schüler, Auszubildende und Beschäftigte des Kfz‑Gewerbes in Halle 10.0 über den Zukunftsmarkt informieren. „Das Wissen um Wartung, Reparatur und Restaurierung historischer Fahrzeuge muss an nachfolgende Generationen weitergegeben werden“, sagt Peter Diehl, Referent für historische Fahrzeuge, Aioi Nissay Dowa Insurance Company of Europe Limited. „Eine so bedeutende Messe wie die Automechanika Frankfurt ist hierfür eine hervorragend geeignete Plattform.“

Die Vermittlung von vorhandenem Know-how zu Classic Cars trifft auf der Automechanika Frankfurt auf den Einsatz modernster Technologien: 3D-Drucker sind branchenübergreifend zu echten Game-Changern geworden und bieten auch für Old- und Youngtimer neue Möglichkeiten. Die Beschaffung von Teilen stellt bisher eine Herausforderung dar, da diese aus ökologischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht mehr rentabel in der Produktion sind. Mit dem neuen Ausstellungsbereich auf der Automechanika Frankfurt werden individuelle Lösungen für das Geschäftsfeld aufgezeigt, um den wachsenden Aftermarket der Classic Cars weiter zu professionalisieren. 

Weitere Stimmen zum neuen Ausstellungsbereich auf der Automechanika Frankfurt:

Thomas Aukamm, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V. (ZKF):
„Ein eigener B2B-Ausstellungsbereich Old- und Youngtimer auf der Automechanika Frankfurt ist genau das, was der Veranstaltung gefehlt hat. Keine Messe ist so international und komplett. Mit diesem Angebot wird ein extrem emotionaler und rentabler Bereich präsentiert, der für Werkstätten und Teilehersteller immer interessanter wird. Dies dokumentiert auch der ZKF mit seinen Mitgliedsbetrieben und der Zertifizierung zum Oldtimer-Fachbetrieb sowie seiner Partnerschaft bei diesem Projekt mit allen Arbeiten um Lack, Leder, Holz und Stoff. Der Schritt zurück in die Vergangenheit wird somit gleichzeitig der richtige Schritt in die Zukunft.“

Gerd Heinemann, Geschäftsführer BBE Automotive:
„Mit der Studie ‚Wirtschaftsfaktor Classic Cars‘ konnten wir 2013 bereits aufzeigen, dass Classic Cars einen Milliardenmarkt darstellen. Das wird so bleiben, da neue Fans nachwachsen. Der Branche fehlt es aber an Struktur im B2B-Sektor. Hier kann die Automechanika Frankfurt zur internationalen Plattform für die Branche werden.“

Frank J. Isselborg, FSP GmbH & Co KG:
„Eine Expertise beim Thema Oldtimer kann für Werkstätten ein wichtiges Vertriebs- und Marketinginstrument sein. Nach dem Motto: Make money with emotions. Durch den Ansatz der Bündeldung und der Vermittlung von technischem Wissen mit dem vorhandenen KNOW-HOW-Netzwerk kann die Automechanika Frankfurt auch hier zu einem richtigen Kompetenz Center für die eigene Geschäftsentwicklung werden.“

Juergen Book, Director Process Management, BASF Coatings GmbH:
„Unser Programm Classic Car Colors ist auf die speziellen Bedürfnisse von Oldtimerbesitzern ausgerichtet. Glasurit ist exklusiver ‚Official Partner‘ der FIVA bezüglich Fragestellungen rund um den Lack. Aus der engen Partnerschaft mit der Szene und unseren Netzwerkbetrieben wissen wir, dass die Aspekte‚ Originalität und Patina besonders den Nerv der Zeit treffen.“

Josef Bliersbach, Inhaber Oldtimer Fachbetrieb Köln:
„Eine schöne Initiative, die Industrie und Handwerksbetriebe zusammen bringt und bei der Informationen ausgetauscht und Verbindungen geknüpft werden können.“

Thomas Fischer, Vorstand VREI, Verein freier Ersatzteilemarkt e.V.:
„Diese Initiative begrüßen wir sehr. Mit den schönen Fahrzeugen der letzten Jahrzehnte, die bei den allermeisten Messebesuchern positive Erinnerungen und Emotionen hervorrufen, entsteht eine hervorragende Verbindung zu den Themen von heute und den wichtigen Entwicklungen der Zukunft. Hinzu kommt, dass Old- und Youngtimer in unserer Branche ein beachtliches Geschäftsvolumen in der  Wartung, Reparatur und Pflege haben.“

Dr. Axel Glanz, Geschäftsführer Glanz-Innovationeninstitut:
„Der Markt für klassische Automobile wächst rasant. Damit wird Aftermarket für Old- und Youngtimer immer wichtiger. Wir begrüßen es deshalb sehr, dass zur Automechanika Frankfurt eine passende Plattform speziell für diesen Bereich entsteht.“

Jim Meininghaus, Head of OEM Sales bei mobile.de GmbH:
„Unsere Nutzer auf mobile.de und MOTOR-TALK interessieren sich vermehrt für Youngtimer.  Besonders erschwingliche Fahrzeuge stehen hier im Fokus, wie der Golf 2 oder der Audi 80. Der Youngtimerboom birgt für Händler und Werkstätten ein großes Potential. Wir freuen uns sehr, dass die Automechanika eine Plattform schafft, um über das Potential in diesem Segment aufzuklären und Autokäufern und -verkäufern den Handel mit Youngtimern zu erleichtern. Daher unterstützen wir die Automechanika Frankfurt sehr gern bei ihrem Engagement.“

Andrea Zeus, Referentin Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK):
„Der ZDK ist schon seit einigen Jahren mit einer Oldtimer- Sonderschau auf der Automechanika Frankfurt vertreten. Wir begrüßen es sehr, dass das bestehende Format um das Thema Old- und Youngtimer sinnvoll ergänzt werden soll. Ein spannendes Thema, dem sich immer mehr Werkstätten widmen.  Für Fachbetriebe für historische Fahrzeuge ist es eine gute Gelegenheit, sich umfassend über das Geschäftsfeld Old- und Youngtimer zu informieren.“

[1] Oldtimer-Studie „Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer“, BBE Automotive GmbH, Köln.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt ist mit mehr als 640* Millionen Euro Umsatz und 2.364* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 30 Tochtergesellschaften und 55 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in 175 Ländern für ihre Kunden präsent. An rund 50 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2016 fanden unter dem Dach der Messe Frankfurt 138* Messen statt, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter http://m-es.se/Za3t

* vorläufige Kennzahlen 2016